So nutzt du die Auswahl im Rechner
Wähle die Gruppe, die den größten Teil deiner Töpfe beschreibt. Bei gemischter Bepflanzung gilt: Die durstigste Pflanze gibt nicht automatisch die Wassermenge für alle vor. Stelle Arten mit ähnlichen Ansprüchen möglichst zusammen oder kontrolliere sie getrennt.
Die fünf Gruppen im Überblick
Sukkulenten, Hauswurz & Sedum
Diese Arten passen zu sonnigen, sehr durchlässigen Gefäßen. Sie kommen mit kurzen Trockenphasen besser zurecht als stark blühende oder fruchtende Pflanzen, reagieren aber empfindlich auf dauerhafte Nässe.
Lavendel, Rosmarin & Thymian
Mediterrane Kräuter bevorzugen Sonne und ein luftiges, gut ablaufendes Substrat. Gieße durchdringend, aber erst nachdem die obere Substratschicht abgetrocknet ist.
Basilikum, Petersilie, Salat & Mangold
Blattreiche Kulturen verdunsten stetig und zeigen Trockenstress vergleichsweise schnell. Prüfe ihre Feuchte häufiger, besonders bei kleinen Töpfen und windigen Balkonen.
Balkonblumen & Erdbeeren
Blüte und Frucht kosten Wasser. Achte auf gleichmäßige Feuchte ohne nasse Füße und kontrolliere die Pflanzen an warmen Tagen morgens sowie am späten Nachmittag.
Tomaten, Chili, Paprika & Aubergine
Große Blattmasse, Fruchtbildung und Sonne machen diese Arten besonders durstig. Ein ausreichend großes Gefäß und eine regelmäßige Kontrolle sind wichtiger als ein starrer Gießkalender.
Wenn Blätter hängen: erst prüfen, dann gießen
Hängende Blätter können auf Wassermangel hinweisen, aber auch bei zu viel Wasser auftreten. Prüfe deshalb einige Zentimeter tief im Substrat und achte darauf, ob Wasser aus den Abzugslöchern ablaufen kann. Bei Topfpflanzen ist die Beobachtung der Feuchte verlässlicher als eine starre Regel.[1] [2]
Passende Gefäße, Erde und Messhilfen nach Bedarf auswählen.
Für Tomaten, Chili und andere stark zehrende Pflanzen ist ein ausreichend großer Kübel mit Ablauf wichtig. Bei unklarer Feuchte hilft ein Messgerät als Ergänzung zur Fingerprobe; für Neupflanzungen ist passende Balkonpflanzenerde die Grundlage.
Der Rechner ist ein Planungswerkzeug. Für seltene Sorten, frisch eingetopfte Pflanzen oder sichtbare Schadbilder zählt die konkrete Pflegeempfehlung auf dem Pflanzenetikett.